Die ersten Tage in einer neuen Führungsrolle sind entscheidend für Ihren langfristigen Erfolg. In dieser Phase legen Sie den Grundstein für Vertrauen, Zusammenarbeit und Akzeptanz im Team. Um Ihren Einstieg als Führungskraft souverän und wirkungsvoll zu gestalten, sollten Sie bestimmte Dinge bewusst tun und andere vermeiden.
Do’s: Was Sie in den ersten Tagen als Führungskraft tun sollten
- Zeit nehmen und Orientierung gewinnen: Verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick über das Unternehmen, Ihre Aufgaben und Ihr Umfeld. Sammeln Sie Informationen zu Unternehmensstrategie, Themenfeldern, Prozessen, Ressourcen, Regeln, Ritualen und Unternehmenskultur.
- Erwartungen klären: Klären Sie frühzeitig die Erwartungen Ihrer Vorgesetzten, Mitarbeitenden und Kolleginnen sowie Ihre eigenen Erwartungen an die neue Rolle.
- Netzwerk aufbauen und Stakeholder identifizieren: Identifizieren Sie relevante Ansprechpartner und bauen Sie gezielt Beziehungen auf. Eine strukturierte Stakeholderanalyse hilft Ihnen dabei, Einflussfaktoren und Erwartungshaltungen zu erkennen.
- Zeitmanagement bewusst gestalten: Überlegen Sie, wie Sie Ihre Zeit sinnvoll planen: Welche Aufgaben erledigen Sie selbst, welche können oder sollten Sie delegieren? Planen Sie bewusst Zeit für Führung und Unterstützung Ihrer Mitarbeitenden ein.
- Zielbild und Vision entwickeln: Definieren Sie aufgaben-, team- und mitarbeiterbezogene Ziele. Setzen Sie klare Prioritäten und formulieren Sie eine Vision, die Orientierung gibt.
- Positives Veränderungsklima fördern: Begegnen Sie Ideen offen und wertschätzend. Wecken Sie Neugier und Motivation für zukünftige Entwicklungen und Veränderungen.
- Den Anfangsschwung nutzen: Nutzen Sie den sogenannten Anfangsdrive, um gut vorbereitete Veränderungen anzustoßen. Stimmen Sie Ihr Team auf den Wandel ein, planen Sie ausreichend Zeit und Ressourcen ein und sorgen Sie für kontinuierlichen Fortschritt.
- Erste Schritte konkret planen: Bereiten Sie Ihren Einstieg bewusst vor: Wie stellen Sie sich Ihrem Team vor? Wie gestalten Sie Ihre ersten Worte? Wann und wie führen Sie erste Mitarbeitergespräche? Wann findet ein Kick-off-Meeting statt und welche Inhalte möchten Sie dort vermitteln?
Don’ts: Was Sie in der Startphase vermeiden sollten
- auf Fragen verzichten oder Annahmen treffen
- Wissen vortäuschen statt nachzufragen
- davon ausgehen, dass Ihre Erwartungen bekannt sind
- enttäuschte Mitbewerber oder frühere Bewerber ignorieren
- Vorgänger oder Mitarbeitende kritisieren
- sich ausschließlich auf Sachprobleme, Schwächen oder Defizite fokussieren
- zu viele Veränderungen gleichzeitig anstoßen
- komplexe Dauerprobleme sofort lösen wollen
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